Pia Leuchtmann

„Nach wie vor steht das Viertel aber für Kreativität, für Chaos, für Offenheit und einen Hauch von Metropole“

 

Fotograf Phil Porter spricht in unserer Reihe zu Kunstwerk im Viertel dieses Mal mit Pia Leuchtmann und Karl Oswald Mayer vom Schmuck Kollektiv Bremen.

 

 

 

Wer bist Du?

Schmuckkollektiv, bestehend aus Pia Leuchtmann und Karl Oswald Mayer

 

Was bietest Du an?

Schmuckunikate, individuelle Anfertigungen auf Kundenwunsch, Umarbeitungen und Schmuckreparaturen. Zeitnah wollen wir auch Goldschmiedekurse anbieten.

 

Wo bist Du?

Wir sind Teil der Ateliergemeinschaft „Tragwerk“ im Fedelhören 93.

 

Was erwartet die Leute?

Wir legen Wert darauf unser jeweils individuelles Design ganz bewußt abseits vom „Mainstream“ zu platzieren. Die Hauptmerkmale unserer Arbeiten lassen sich am besten durch die Attribute Grafik (Pia Leuchtmann) und Archaik (Karl Oswald Mayer) beschreiben.

 

Auf welchen Internet-Portalen bist Du vertreten?

Facebook: „schmuck kollektiv“ und

tragwerk ateliergemeinschaft

 

Welche Botschaft liegt Dir sehr am Herzen, die Du nicht mit Deiner Kunst auszudrücken vermagst?

„Reich aussehen ohne Botox“

 

Kunst oder Kommerz?

(Karl) Kunst oder/und Kommerz…..

 

Welche Rolle spielt das Handwerk in Deinem Schaffen?

Pia: Ich bin Goldschmiedemeisterin und staatlich geprüfte Designerin im Handwerk. Kunsthandwerkerin! Auch wenn der Ausdruck mittlerweile eine eher minderwertige Stellung einnimmt finde ich ihn im Kern doch richtig. Ohne das Handwerk könnte ich den Inhalt meiner eher konstruktivistischen Gestaltung nicht transportieren.

 

Welche Gründe führten dazu, dass Du im Viertel arbeitest?

(Karl) Das Viertel war für mich lange der einzigst denkbare Ort um in Bremen zu arbeiten und zu leben (heute gibt es da auch noch andere Ecken die vorstellbar wären). Nach wie vor steht das Viertel aber für Kreativität, für Chaos, für Offenheit und einen Hauch von Metropole

 

Warum ist Kunst wichtig für die Gesellschaft?

(Pia) Wir sind menschliche Wesen die nicht nur von Pragmatismus leben sondern gespeist sind von Sinneswahrnehmungen, Eindrücke und Gefühlen, dem sollten wir nachspüren und Ausdruck verleihen!