Gerd Ammerschubert

Der dritte Besuch dieser Serie bringt den Portraitfotografen Phil Porter in die Friesenstraße 21, ins Atelier von Gerd Ammerschubert. Dieser baut hier seine Baumhäuser, für große und kleine Kinder. Wie diese gebaut werden und was ihn dazu inspiriert erfahrt ihr in folgendem Interview.

 

 

Wer bist Du?

Gerd Ammerschubert alias „baumkind“ im Auftrag für den Spaß des Kindes.

 

Was bietest Du an?

– Kletterlandschaften für GROSS und klein in klein und gross für drinnen und draussen.
– Holzgestaltung

 

Was erwartet die Leute?

Holzkunst durch die Natur inspiriert. Ich möchte die Sicht auf die Dinge erweitern.

Dass die Dinge nicht immer so aussehen müssen wie sie `normalerweise´ aussehen.

Ich erwarte Kinder, junggebliebene Erwachsene und die, die ihr inneres Kind wieder entdecken möchten.

 

Auf welchen Internet-Portalen bist Du vertreten?

Nur auf meiner Seite www.baumkind.de

 

Welche Wege führten Dich in die Welt der Kunst?

Die Liebe zum Holz und zum Detail, die ich schon in meiner Kindheit entdeckte.

Meine Möbel habe ich mir schon in meiner Jugend selbst gebaut und mein Fachwissen stetig erweitert.
Seit der Geburt meines Sohnes 2005 baue ich Kinderspielplätze.

 

Wie entsteht ein Werk von Dir?

Es ist eine Mischung aus Kundenwünschen, Vorgaben des Materials und meinen Ideen, woraus meine Produkte entstehen.

 

Welche Personen beeinflussen Dich heute?

Als Künstler hat mich Hundertwasser inspiriert.

 

Wie hat sich Deine Kunst im Laufe der Zeit verändert?

Meine Werke werden immer verspielter und in ihrer Art einfacher. Ich versuche meinen Blick mehr auf das ganze zu lenken und mich nicht so sehr im Detail zu verlieren. Ich finde die Details immer noch sehr wichtig, aber der Faktor Zeit wird mit zunehmenden Alter wichtiger.

 

Warum bist Du Künstler?

Weil ich meine Arbeit liebe und so arbeiten möchte wie ich arbeite.

 

Warum ist Kunst wichtig für Dich?

Meine Art der Kunst ist für mich eine Art des Ausdrucks, der in erster Linie nicht verbal stattfindet,ebenso wie die Bewegung im Tanz.

 

Warum ist Kunst wichtig für die Gesellschaft?

Sie durchbricht gewohnte Denkweisen und Muster. Dadurch inspiriert sie zu neuen Verhaltensweisen und macht Mut neue Wege zu beschreiten.

 

Welche Gründe führten dazu, dass Du im Viertel arbeitest?

Meine Werkstatt liegt zufällig im Viertel.

 

Welche Botschaft liegt Dir sehr am Herzen, die Du nicht mit Deiner Kunst auszudrücken vermagst?

Mein Interesse am Tanz und der Bewegung würde ich gerne noch mehr in meiner Kunst ausdrücken.

 

Wo trifft man Dich zufällig im Viertel?

Im Mekong oder der Suppkultur beim Mittag.

 

Wie sah Dein erster Kontakt zum künstlerischen Handwerk aus?

Das sind frühkindliche Erinnerungen, an die ich keine Erinnerung habe.

 

Was bedeutet „Perfektion“ für Dich?

Wenn ich mich in eine Arbeit vertiefe und mit dem Ergebnis zufrieden bin.

 

Wie definierst Du Freiheit?

Freiheit ist das Gefühl, wenn mein Kopf ganz frei ist von Gedanken, die mich bei der Arbeit stören. Dadurch wird die Arbeit zu einer Meditation.

 

Welche Rolle spielt das Handwerk in Deinem Schaffen?

Das Handwerk ist mein Werkzeug und gibt mir die Möglichkeit das Holz so zu gestalten, wie ich es mir vorstelle.

 

Welche Geschichte steht hinter dem schönsten Kunstwerk in Deiner Wohnung?

In meiner Wohnung gibt es in erster Linie Arbeiten von mir und das letzte Werk ist ein winziges Indoor-Baumhaus für meine 2 jährige Tochter. Ein Zufluchtsort vor ihrer kleinen Schwester.

 

Was verbindest Du mit „Kunstwerk im Viertel“?

Ein Aufregendes Wochenende mit vielen Kontakten zu Interessanten Menschen.

 

Muss man eine Schule besuchen, um ein Künstler zu sein?

NEIN

 

Was möchtest Du vom Leben lernen?

Respekt und ich möchte wach sein für die Dinge die da kommen.

 

Kunst oder Kommerz?

LEBEN