Frauke Alber

Kunstwerk im Viertel möchte die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Ateliers im Bremer Viertel vorstellen. Neben den regelmäßig stattfindenden Atelierbesuchen werden hier ab jetzt einzelne Personen und Ateliergemeinschaften portraitiert.

 

Fotograf Phil Porter, seines Zeichens selbst Teil des KiV-Netzwerkes, hat sich seine Kamera und ordentlich Neugier geschnappt und ist durch die Straßen des Oster-und Steintors gezogen um sich mit den Menschen über ihren Werdegang, Kunstwerk im Viertel und ihre Kunst zu unterhalten.

Die dabei entstandenen kurzen Interviews und Fotos werden hier nun jede Woche aufs neue zu entdecken sein. Manche antworten eher stichwortartig, andere mit kleinen Romanen. So spiegeln die Interviews die Vielfalt von Kunstwerk im Viertel wieder.

 

Anfangen tut diese Reihe mit Frauke Alber, Keramikerin und eine wichtige Person für die Organisation von Kunstwerk im Viertel. Wie sich ihre Kunst im Laufe der Zeit verändert hat, wieviele Arbeitsschritte eine ihrer Tassen durchmacht und wer sie eigentlich ist erfahrt Ihr in diesem kurzen Interview. Tiefergehende Gespräche, mehr Infos und Bilder zu ihren Arbeiten bekommt ihr bei Frauke Alber im Atelier in der Schweizerstraße 4b.

 

 

 

Wer bist Du?

Frauke Alber, Keramikerin, Mutter, Organisationstalent, Freundin, Geliebte, Ruderin, Sängerin, und vieles mehr

Was bietest Du an?

Keramik, ach nein konkreter: Porzellangeschirr mit wunderbaren Goldzonen und große frei bemalte Gefäße

Was erwartet die Leute?

Ein lichtdurchflutetes Atelier mit netten Menschen und herrlichen Arbeiten

Auf welchen Internet-Portalen bist Du vertreten?
Auf Facebook

und LinkedIn

Was bedeutet das Viertel als Kulturstandort für Dich?

Es ist ein grandioser Ort zu leben sich zu vernetzen und zu arbeiten

Welche Reaktion eines Besuchers hat Dich am meisten beeindruckt?

„Ist das alles handgemacht – ich habe auch getöpfert“

Wie entsteht ein Werk von Dir?

Auf dem Weg zu einer Tasse habe ich etwa 20 Arbeitsschritte – ich habe sie über 20 mal in der Hand

Wie kalkulierst Du die Preise für Deine Werke?

Ich überlege mir den WERT, den das Stück haben darf und schaue, ob ich damit einigermaßen hin komme, um zu leben.

Welche Personen beeinflussten Dich zur Anfangszeit?

Mein Töpferlehrer, meine Meisterin, mein Prof. und viele mehr

Wie hat sich Deine Kunst im Laufe der Zeit verändert?

Aus künstlerischen Einzelstücken wurden mehr und mehr wieder Gebrauchsgegenstände.

Warum bist Du Künstlerin?

Weil es viel Spass macht und ich so gut frei arbeiten kann

Welche Gründe führten dazu, dass Du im Viertel arbeitest?

Ich habe durch Zufall einen herrlichen Ort zum Leben hier gefunden, dann ein tolles Atelier. Dann gründete ich KunstWerk und klar war, weitere Ateliers dürfen nur noch hier sein und ich fand eins, in dem ich bleiben kann, da ich es kaufte.

Wo stellst Du Deine Werke aus?

Im Atelier, in der eigenen Produzentengalerie, auf Märkten, in anderen Galerien

Wo kann man Deine Werke als nächstes sehen?

bei mir im Atelier

Welche Botschaft liegt Dir sehr am Herzen, die Du nicht mit Deiner Kunst auszudrücken vermagst?

Geniesst das Leben, es könnte kurz sein.

Wo trifft man Dich zufällig im Viertel?

Auf der Strasse, zu Hause, im Atelier und im Bauernladen

Wie sah Dein erster Kontakt zum künstlerischen Handwerk aus?

Auf der Frankfurter Messe

Was bedeutet „Perfektion“ für Dich?

Die ist langweilig

Wie definierst Du Freiheit?

Leben und leben lassen

Welche Geschichte steht hinter dem schönsten Kunstwerk in Deiner Wohnung?

Meine Reise nach Kolumbien

Was verbindest Du mit „Kunstwerk im Viertel“?

Mein viertes Kind

Muss man eine Schule besuchen, um ein Künstler zu sein?

Nein