Andrea Petry

Auf gehts zu unserem vierten Atelierbesuch. Diesmal stellt sich Andrea Petry  von Pynguin mit einem kleinen Text vor.
Wer sich fragt warum sie ihre Kunst unter dem Namen Pynguin an den Mann und die Frau bringt darf auf folgenden Text gespannt sein. Mehr spannende Geschichten gibt es sicherlich in ihrem Atelier in der Hornerstraße 92.

 

 

Ich bin Andrea Petry, gelernte Tischlerin und Architektin. In meinem Atelier in der Horner Straße 92 designe ich aber keine Häuser, sondern Taschen.

 

Die Form, Funktionalität und Farbgestaltung sind mir dabei besonders wichtig. Auf verschiedenen Messen suche ich nach beschichteten Stoffen, die meist aus Skandinavien, Niederlanden oder Japan kommen.

 

Daraus entstehen dann entweder gewagte Stoffkombinationen in denen Farben aufeinanderknallen, ruhige, harmonische Kombinationen oder Kombinationen, bei denen eine Farbe hervorgehoben wird. Diese Auseinandersetzung mit Farben und Mustern macht mir besonders viel Spaß.

 

Ich bin gerade dabei mein Atelier/Laden zu vergrößern, denn mein Atelier platzt aus allen Nähten. Der frühere Supermarkt wird jetzt in fast voller Größe zu meiner Arbeitsfläche. Ich möchte gerne einen Raum schaffen der einen Atelier-Charakter hat, indem man die Arbeitsatmosphäre spürt und gleichzeitig die designten Produkte entdecken kann.

 

Ich hoffe die Umsetzung gelingt mir und bin gespannt, ob es den Besuchern bei Kunstwerk im Viertel dann gefällt.

Ich bin im Internet unter www.pynguin.de zu finden und bei Instagram unter pynguin.de.

Über craftspace.de kann die Nähwerkstatt gemietet werden.

 

Das Wort Pyng entstand bei einer Gruppenarbeit im Architekturstudium. Wir suchten nach einer Abkürzung für unser Team. Dazu nahmen wir meinen Nachnamen und den meines Freundes (jetzt Mann) und setzten einige der Buchstaben neu zusammen.

Seitdem sind wir die Pyngs. Im Laufe der Zeit entstanden 3 Kleine Pynguine, das 4. ist jetzt mein kleines Atelier in der Horner Straße.